Current Mood:
relaxed
Ja, nachdem wir ja nun schon wieder eine Woche zu Hause sind, wird der Bericht wohl mal langsam fällig. Bin momentan ein wenig PC-unlustig, darum ist hier auch so wenig los, sorry.
Also, los ging es vorletzten Samstag, quasi noch mitten in der Nacht. Um zwei Uhr sind Volker und ich aufgestanden und sind losgedüst Richtung Norden. An einem Rasthof in Münster haben wir uns dann mit Mary + Family getroffen. Wären die ganzen Baustellen auf der A1 nicht gewesen, wären wir sogar pünktlich gewesen *grummel* Naja, die Fahrt an sich war ganz OK, bis wir kurz vor Rendsburg waren und auf einmal gar nix mehr ging. Wir standen im dicken Stau und kamen kaum einen Meter vorwärts, sehr nervend. Ich habe keine Ahnung mehr, wie lange wir bis zu nächsten Ausfahrt gebraucht haben, da sind wir dann aber einfach runter und quer durch die Wallachei Richtung Büdelsdorf gefahren, da gehen wir nämlich immer Einkaufen, wenn wir nach Dänemark fahren, so auch in diesem Jahr.
Danach ging es problemlos weiter bis nach Dänemark, auch wenn unser Navi wohl nur die Autobahnen kannte und wir somit einen kleinen Umweg gefahren sind, so dass Mary + Family schon in Esbjerg beim Ferienhausvermieter auf uns gewartet haben. Nach nochmal knapp 20 Minuten Fahrt haben wir dann endlich unser Ziel, Jegum, erreicht.
Wir waren erstmal alle von den Socken, das Haus war einfach gigantisch. Wirklich das schönste Ferienhaus, was wir bisher in all unseren Dänemark-Urlauben hatten und immerhin waren wir schon zum 4. Mal da. Wer mal schauen mag, das hier war das Haus aber ich finde, auf den Fotos kommt das gar nicht so gut rüber, die Ausstattung ist mittlerweile noch einen Tick edler als auf den Fotos da.
Das Wetter war durchwachsen, in den ersten Tagen hat es glücklicherweise hauptsächlich nachts geregnet und tagsüber schien die Sonne, je weiter die Woche aber fortschritt, desto häufiger wurden auch die Regenschauer tagsüber. Aber das konnte uns die Urlaubsstimmung nicht vermiesen, denn glücklicherweise waren die Regenschauer immer recht kurz und danach kam die Sonne wieder raus. Wir sind viel spazieren gegangen und haben die herrliche Nordseeluft total genossen. Es tut einfach soooooo gut, am Strand spazieren zu gehen und sich vom Wind den Kopf so richtig frei blasen zu lassen.
Auch wenn unser Häuschen nicht direkt am Strand war, so gab es doch genug Strände drumherum, so dass wir fast jeden Tag einen neuen Strand besucht haben. Besonders gut gefallen hat mir der Strand in Blåvand, dem westlichsten Punkt von Dänemark, mit dem schönen Leuchtturm (obwohl mir so ein toller rot-weiß geringelter Leuchtturm irgendwie gefehlt hat
).
Für die Kids war sicherlich der Besuch in Legoland ein Highlight. Den Tag haben Volker und ich schön für uns gehabt, denn das wäre mir einfach zu viel gewesen, den ganzen Tag durch so einen Park zu rennen. Ich hab ja so teilweise schon gekeucht wie eine Dampflok, wenn es die Dünen hoch ging.
Spannend war auch, dass auf einmal Mitte der Woche nicht weit von unserem Ferienhäuschen die dänische Armee wohl Übungen gemacht hat. Auf einmal dröhnten Kanonenschüsse rund um die Uhr. Hätten wir nicht am Tag zuvor in der Heide schon die Soldaten und Fahrzeuge gesehen, hätten wir uns wohl sehr gewundert und erstmal nicht gewusst, was los ist. So konnten uns die lauten Böller aber nicht erschrecken, auch wenn es ein kleines bisschen nervend war, dass die Jungs auch in der Nacht rumgeschossen haben.
Auf jeden Fall war es eine tolle Woche und die Gegend ist superschön, hat mir bisher auch noch am besten gefallen von unseren bisherigen Urlauben.
Die Rückfahrt allerdings war unter aller Sau, sorry. Wir standen noch länger im Stau als auf der Hinfahrt, weil kurz vor Hamburg jemand beschlossen hat, eine Baustelle neu aufzumachen ausgerechnet letzten Samstag, wie wir da lang sind. Zusammen mit dem typischen Ferienverkehr war das dann der Supergau. Nach knapp 2 Stunden in den wir so gut wie gar nicht vorwärts gekommen sind, sind wir dann die nächste Ausfahrt raus und einmal quer durch Hamburg gefahren, vorbei am Musicaldom und dem Michel. Weiter über die Elbe, diesmal nicht durch die Tunnel, denn da war auch alles dicht, sondern über die Brücke und ab auf die A1. Auch wenn das ganze uns natürlich tierisch Zeit gekostet hat, so konnten wir dann wenigstens fahren. Allerdings sind wir doch erst um kurz nach 21 Uhr zu Hause angekommen.
So, und wer jetzt nach dem ganzen Roman noch Fotos sehen will, der schaut einfach mal hier in das Webalbum. Ich habe die schönsten Fotos hochgeladen (und es sind doch noch knapp 150 geworden
).
traurig