Scrapbooking


Da immer wieder die Frage von Nicht-Scrappern aufkommt, was ist eigentlich Scrapbooking bzw. Digital Scrapbooking (das ist die Art und Weise, wie ich es mache). Darum dachte ich mir, ich mache einfach mal eine Seite zu dem Thema, damit auch diejenigen, die sich mit der Materie nicht auskennen und sich auf diesen Blog verirren, wissen, womit ich mir so die Zeit vertreibe.

Also, das Scrapbooking ist eine Art, Photos zu verzieren. Hauptsächlich wird dieses Hobby in den USA betrieben (schon klar, wir wissen ja, wo die Trends herkommen *zwinker* ) aber es breitet sich auch hier in Deutschland immer weiter aus. Traditionell betreibt man dieses Hobby in Papierform, sprich, man nimmt sich ein Foto (oder auch mehrere) und verziert es mit allem, was einem so in die Hände fällt. Man klebt Papiere darunter und darüber, arbeitet mit Tackern, Blumen, Schleifen, Muscheln oder was einem sonst noch kreatives einfällt. Irgendwann ist dann auch mal jemand auf die Idee gekommen, dass man all diese Dinge, die man mit Klebstoff und Schere vollbringt auch mit Hilfe eines Grafikprogramms erledigen kann, so entstand das digitale Scrappen. Ich bin ausschließlich in diesem Bereich unterwegs, bin halt einfach nicht so der Typ dafür um mit Klebstoff rumzumantschen (ich hab das Zeug immer mehr an den Fingern).

Ziel des Scrapbooking ist natürlich, ein schönes Erinnerungsalbum zu haben (zum Beispiel an Urlaube, die ersten Kinderjahre oder einfach besondere Augenblicke). Oft wird hier auch mit Texten oder anderen Anmerkungen gearbeitet, um die Geschichte zu den Aufnahmen oder die Stimmung zum jeweiligen Zeitpunkt besser festzuhalten.

Der Vorteil für das Ditital-Scrapbooking liegt für mich klar auf der Hand: Man spart sich den Platz für die Lagerung von Papieren, Zierelementen u. a. Zubehör, das für das Papier-Scrapbooking nötig ist. Teilweise ist es auch deutlich günstiger, da durch viele ebenfalls der Scrap-Sucht verfallenen, sogenannte Freebies angeboten werden. Das heißt, es erstellt jemand in seinem Grafikprogramm die benötigten Einzelteile (Papiere un dElemente) und stellt sie kostenlos zum Download, meist auf einem Blog, zur Verfügung. Außerdem gibt es mittlerweie eine große Anzahl an Designern, die die von Ihnen erstellten Dinge in Scrap-Shops verkaufen. Ich nutze nur die angebotenen Freebies bzw. kaufe die Dinge, die mir gefallen, da ich nicht die Geduld habe, alles selber zu erstellen. Außerdem bin ich Mitglied in mehreren CTs (sogenannte Creative Teams). Das sind eine Reihe von Leuten, die einem Designer helfen, seine Ware zu promoten, dafür bekommt man die erstellten Kits, wie die Zusammenstellung von Papern und Elemten genannt wird, des jeweiligen Designers oder Shops umsonst.

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